{"id":21035,"date":"2023-02-05T12:50:29","date_gmt":"2023-02-05T12:50:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/?page_id=21035"},"modified":"2023-03-31T15:34:29","modified_gmt":"2023-03-31T15:34:29","slug":"exponate","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/?page_id=21035","title":{"rendered":"Exponate"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;3_4,1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;3_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Hier stellen wir Ihnen ausgew\u00e4hlte Exponate unseres Museums vor.<\/strong><\/h3>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><strong>Den Zugang zum vollst\u00e4ndigen, illustrierten Inventar erhalten Sie \u00fcber den Button.<br \/>Die Benutzeridentifikation lautet <span class=\"textBold textKursiv\">Besucher<\/span>, das Passwort auch.<\/strong><\/h4>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_button button_url=&#8220;https:\/\/exponate.uetikermuseum.ch\/index.htm&#8220; url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;zum Inventar&#8220; _builder_version=&#8220;4.20.2&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_button=&#8220;on&#8220; button_text_color=&#8220;#000000&#8243; button_border_width=&#8220;4px&#8220; button_border_radius=&#8220;30px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_button][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_code _builder_version=&#8220;4.19.5&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_css_before=&#8220;.class {||\t\/* your CSS *\/ ||.tablepress.column-2{width:200px;}||||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]\n<table id=\"tablepress-3\" class=\"tablepress tablepress-id-3\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\"><strong>Beschreibung                          <\/strong><\/th><th class=\"column-2\"><strong>Bild<\/strong><\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">Unser Modell eines WIRZ-Wechselladekippers, kurz WELAKI genannt, zeigt nicht nur die Mulde als solche, der orange Beh\u00e4lte f\u00fcr Bauschutt und dergleichen n\u00e4mlich, sondern auch den gr\u00fcnen Fahrzeugaufbau, der die Mulde mit Hilfe eines Hydraulikzylinders vom Boden auf das Transportfahrzeug hievt, respektive vom Fahrzeug auf den Boden stellt. <br \/>\nDas Modell macht die eigentliche Grundidee eines Wechselladekippers deutlich: w\u00e4hrend der Beh\u00e4lter an Ort und Stelle zum Bef\u00fcllen verbleibt, steht das Transportfahrzeug f\u00fcr weitere Eins\u00e4tze zur Verf\u00fcgung. <br \/>\nDer 1951 lancierte Wechselladekipper ist eine Erfindung der 1919 von Ernst Wirz gegr\u00fcndeten Uetiker Traditionsfirma Ernst Wirz AG und ist wohl das meist bekannte Produkt dieser auf Hydrauliksysteme f\u00fcr den Nutzfahrzeug-, den Schiffs- und den Wasserkraftwerksbau spezialisierten Unternehmung. 2009 widmeten wir ihr die Ausstellung Wirz - Logo in aller Welt. <br \/>\n<em>(Recherche und Text: Adrian K\u00fchni, Uetikon, Illustration: Erwin Ramseier, Uetikon.)<\/em><\/td><td class=\"column-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256afcc85aa.png\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"148\" class=\"alignnone size-full wp-image-22103\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">Uetiker Pfahlbauer oder 5000 Jahre Arbeit in Uetikon.<br \/>\nDie Fundstelle der Uetiker Pfahlbausiedlung liegt zwischen neuer Bootshaab und dem Uetiker Strandbad. Stellenweise liegt die Horgener Kulturschicht obenauf. Es scheinen auch verf\u00fcllte Baggerungen vorzuliegen, durch die Teile der Pfahlbau-Siedlung zerst\u00f6rt wurden. Das bisher gefundene Fundmaterial spricht f\u00fcr Pfyn, Horgen, fr\u00fche Broncezeit und sp\u00e4te Broncezeit. Bei solchen Baggerungen fand Fridolin Kl\u00e4si (damals Chemiker in der CU) zwischen 1915 und 1920 die beiden ausgestellten Steinbeilklingen. Laut ZGB Art.724 gelangen aufgefundene Altert\u00fcmer von erheblichem wissenschaftlichem Wert in das Eigentum des Kantons, in dessen Gebiet sie gefunden worden sind. Margrit Schnyder-Kl\u00e4si hat diese Steinbeilklingen dem Uetiker Museum \u00fcbergeben und - nach Absprache mit der Kantonsarch\u00e4ologie Z\u00fcrich - werden diese jetzt dem Uetiker Museum als Dauerleihgabe zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nDie Form dieser Steinbeilklingen deutet darauf hin, dass es sich um Werkzeuge aus der Horgener-Kultur, d.h. aus der Zeit um ca. 3000 v.Chr., handelt. Sie sind also ungef\u00e4hr 5000 Jahre alt. Diese Steinbeilklingen waren in h\u00f6lzerne Knieholme oder Geweihartefakte geklemmt und mit Lederriemen befestigt. Sie dienten der Holzbearbeitung, dem Tierschlachten oder der Fellbearbeitung. Nach Auskunft von Markus Graf (Kantonsarch\u00e4ologie Z\u00fcrich) siedelten die ersten Uetiker - auch wenn sie sich damals sicher noch nicht \"Uetiker\" nannten - als J\u00e4ger und Ackerbauern in diesem Bereich des Z\u00fcrichsees (Ackerbau in unserer Gegend ab ca. 5500 v.Chr., erste gefundene D\u00f6rfer ab ca.4300 v.Chr.).<br \/>\n(Recherche und Text: Karl Schneider, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum.)<\/td><td class=\"column-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256afac757c.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"107\" class=\"alignnone size-full wp-image-22102\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">Die chemische Fabrik Uetikon stellte vom Gr\u00fcndungsjahr 1818 an bis 2002 ununterbrochen Schwefels\u00e4ure her, wobei sowohl elementarer Schwefel als auch Pyrit als Rohstoffe zum Einsatz kamen. Auf dem Chemiewerkplatz Uetikon wurde Schwefels\u00e4ure zwischen 1818 und 1986 hergestellt, auf dem Werkplatz Full zwischen 1948 und 2002.<br \/>\nWichtige Schwefelvorkommen (elementarer Schwefel S8) befinden sich auf Sizilien in den Provinzen Agrigento, Palermo und Catania. Der Schwefel wird durch Ausschmelzen aus dem Gestein gewonnen.<br \/>\nPyrit, auch bekannt als Schwefelkies oder als Katzengold, ist eine kristalline Substanz (Eisendisulfid FeS2) und kommt in gr\u00f6sseren Mengen in der Toskana (Italien) vor. Unser Exponat zeigt im Hintergrund einen grossen Pyritkristall, der aus der Toskana stammt. Im Vordergrund ist ein Muster mit gebrochenem und gemahlenem Pyrit zu sehen, wie er in der Produktion von Schwefels\u00e4ure eingesetzt wurde.<br \/>\n(Recherche und Text: Armin Pfenninger, Uetikon, Illustration: Erwin Ramseier, Uetikon.)<\/td><td class=\"column-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256af8dd2ef.png\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"150\" class=\"alignnone size-full wp-image-22101\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">Rechenschieber waren w\u00e4hrend 350 Jahren das wohl meistverbreitete Rechenger\u00e4t. Man rechnet darauf, indem man zwei oder mehr logarithmische Skalen gegeneinander verschiebt; die Zahlenwerte sind auf diesen Skalen als L\u00e4ngen dargestellt, so dass analog und nicht digital gerechnet wird. Die L\u00e4nge dieser Skalen war entscheidend f\u00fcr die Rechengenauigkeit: Je gr\u00f6sser die L\u00e4nge, umso genauer das Rechnen.<br \/>\nAm bekanntesten war die Form des Rechenstabes, meist mit einer Skalenl\u00e4nge von 25 cm. Es gab aber auch Rechenscheiben, deren kreisrunde Skalen meist 30 oder 75 cm massen. Um noch l\u00e4ngere Skalen zu erm\u00f6glichen, wurde die Rechenwalze erfunden, bei der die Skalen, je nach Gr\u00f6sse des Modells, in 20 bis 80 gleiche Teile zerlegt wurden, die dann parallel zueinander rund um eine zylindrischen K\u00f6rper angebracht wurden. Auf einer verschieb- und verdrehbaren Manschette, die \u00fcber den Zylinder gest\u00fclpt wurde, waren die Gegenskalen angeordnet. <br \/>\nDie zahlenm\u00e4ssig wohl bedeutendste Produktion von Rechenwalzen betrieb die Firma LOGA in Z\u00fcrich; ihr Gr\u00fcnder und Besitzer war Heinrich Daemen-Schmid. LOGA stellte Walzen mit Skalenl\u00e4ngen von 1,2 bis 24 m her; die g\u00e4ngigsten Modelle waren die Walzen mit 12 und 15 m. LOGA war kurze Zeit so erfolgreich, dass ein Zweigwerk in Berlin betrieben wurde. Obwohl dort dieselben Modelle wie in der Schweiz gebaut wurden, hat man die schweizerischen Produkte immer ein paar Franken teurer verkauft als die deutschen. <br \/>\nDas 24m-Modell wurde in Z\u00fcrich gebaut. Es war der genaueste Rechenschieber auf dem Weltmarkt, er rechnete auf 5 bis 6 Stellen genau. Trotzdem ist die Nachfrage offenbar bescheiden gewesen, das Modell war wahrscheinlich zu gross, zu unhandlich und zu teuer. Von dieser 24m-Walze sind nur drei Exemplare bekannt. <br \/>\n(Recherche und Text: Adrian K\u00fchni, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum, Quelle: Girbardt W.; Joss H. et al: ohne Titel (Sammlungsverzeichnung), math. Institut Ernst-Moritz-Arndt-Universit\u00e4t, Greifswald (D), 2005.)<\/td><td class=\"column-2\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256af6dc7bb.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"140\" class=\"alignnone size-full wp-image-22100\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">Unter einem H\u00e4chel (dt. Hechel, die; -, -n [urspr. = Haken, Spitze] (Landw.):kammartiges Ger\u00e4t.) versteht man ein kammartiges, aus spitzen Dr\u00e4hten gefertigtes landwirtschaftliches Ger\u00e4t, durch welches Flachs- und Hanffasern zum Reinigen (Hecheln) gezogen werden. Das Wort leitet sich vom selben Wortstamm wie der Haken ab, was auf die zum K\u00e4mmen der Fasern angebrachten Haken hindeutet. <br \/>\nDie Fasern werden nach dem Riffeln, Brechen (mit einer Breche) und dem Schwingen, bei dem bereits zerkleinerte Holzteile von den Fasern getrennt werden, gereinigt und f\u00fcr das Verspinnen vorbereitet. Beim Hecheln werden sie parallelisiert und weiter gereinigt. Die beim Hecheln anfallenden groben Faserreste bezeichnet man als Werg. <br \/>\nDie Hechel wurde auch als Marterinstrument zum Foltern verwendet. Unter anderem soll der heilige Blasius von Sebaste durch die Hechel 316 n. Chr. das Martyrium erlitten haben. Er wird teilweise mit einer Hechel oder einem Eisenkamm dargestellt. <br \/>\n(Recherche und Text: Adrian K\u00fchni, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum, Quellen: F. Schmitthenner: Kurzes Deutsches W\u00f6rterbuch f\u00fcr Etymologie, Synonymik und Orthographie, Verlag von Friedrich Metz, Darmstadt, 1834; G. Holzmann, M. Wangelin: Nat\u00fcrliche und pflanzliche Baustoffe - Rohstoff, Bauphysik, Konstruktion, Vieweg + Teubner, Wiesbaden.)<\/td><td class=\"column-2\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256aedc70e0.png\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"142\" class=\"alignnone size-full wp-image-22096\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">Die Firma Guhl &amp; Harbeck in Hamburg wurde 1867 von Heinrich August Hermann Guhl und Christian Friedrich Harbeck gegr\u00fcndet. Nach der anf\u00e4nglichen und sehr erfolgreichen Produktion von N\u00e4h- und Schreibmaschinen wurden ab ca. 1896 mit der \"Jupiter\" auch Bleistiftanspitzer, oder genauer gesagt Bleistift-Sch\u00e4rfmaschinen, hergestellt und weltweit exportiert. <br \/>\nUnser Modell Jupiter 1 wurde ab 1910 bis ca. 1928 hergestellt. Der zu sch\u00e4rfende Blei- oder Farbstift wurde mit seinem stumpfen Ende in die auf einer runden Schiene hin und her bewegbare Halterung gespannt. Die Spitze gelangte rechts in eine runde \u00d6ffnung, wo sie von einer rotierenden, einem Turbinenrad \u00e4hnlich sehenden Scheibe gesch\u00e4rft wurde. Die Kraft\u00fcbertragung erfolgte mit Zahnr\u00e4dern. Unter die Sch\u00e4rfscheibe kam der Sp\u00e4nebeh\u00e4lter zu liegen. Dieser allerdings fehlt unserem Exponat. <br \/>\nDie Lackierung war klassisch schwarz, in sehr seltenen F\u00e4llen rot oder dunkelgr\u00fcn. Von diesem Modell sind verschiedene nationale und internationale Beschriftungsvarianten bekannt, z. B. Beschriftungen f\u00fcr den schweizerischen, \u00f6sterreichischen oder englischen Markt. So tr\u00e4gt unser Exponat denn auch auf dem R\u00fccken neben dem Logo des 1845 gegr\u00fcndeten Traditionshauses die Beschriftung \"J. H. WASER, Z\u00dcRICH Fachgesch\u00e4ft f\u00fcr B\u00fcrobedarf\". <br \/>\n(Recherche und Text: Adrian K\u00fchni, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum, Quelle: www.jupiter-spitzmaschinen.de.)<\/td><td class=\"column-2\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256aebb4378.png\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"105\" class=\"alignnone size-full wp-image-22095\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">Analysenwaagen kamen in jedem chemischen Labor zum Einsatz und wurden zum Einwiegen von kleinen Substanzmengen verwendet, die zur quantitativen Analyse gelangten. H\u00e4ufig ging es darum, die Zusammensetzung oder den genauen Gehalt einer Probe zu bestimmen.<br \/>\nBis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die Analysenwaagen als Balkenwaagen gebaut. Auf eine der Waagschalen kam die Substanzprobe, auf die andere wurden Gewichte aufgelegt, bis der Balken im Gleichgewicht war.Um Messfehler zu verhindern, musste die Waage genau horizontal aufgestellt, die Schwingungen des Raums mit einer schweren Bodenplatte reduziert und der Luftzug durch Schiebefenster an der Waage ausgeschlossen werden.<br \/>\nDie Chemische Fabrik Uetikon kaufte diese in G\u00f6ttingen hergestellte Sartorius-Analysenwaage 1940. Die Balkenwaage mit einer Schwingungsd\u00e4mpfung erm\u00f6glichte ein schnelleres Einwiegen der Chemikalien. Erstmals waren die Bruchgramme (10 mg bis 500 mg) als Ringgewichte auf der rechten Seite aufgeh\u00e4ngt und konnten mit einem Drehknopf aufgelegt werden. Die W\u00e4gegenauigkeit dieser Waage betrug 1 mg.<br \/>\n(Recherche und Text: Dr. Armin Pfenninger, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum.)<\/td><td class=\"column-2\"><img loading=\"lazy\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256af4a4978.png\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"268\" class=\"alignnone size-full wp-image-22099\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-3 from cache -->[\/et_pb_code][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier stellen wir Ihnen ausgew\u00e4hlte Exponate unseres Museums vor. Den Zugang zum vollst\u00e4ndigen, illustrierten Inventar erhalten Sie \u00fcber den Button.Die Benutzeridentifikation lautet Besucher, das Passwort auch.\n<table id=\"tablepress-3-no-2\" class=\"tablepress tablepress-id-3\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\"><strong>Beschreibung                          <\/strong><\/th><th class=\"column-2\"><strong>Bild<\/strong><\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">Unser Modell eines WIRZ-Wechselladekippers, kurz WELAKI genannt, zeigt nicht nur die Mulde als solche, der orange Beh\u00e4lte f\u00fcr Bauschutt und dergleichen n\u00e4mlich, sondern auch den gr\u00fcnen Fahrzeugaufbau, der die Mulde mit Hilfe eines Hydraulikzylinders vom Boden auf das Transportfahrzeug hievt, respektive vom Fahrzeug auf den Boden stellt. <br \/>\nDas Modell macht die eigentliche Grundidee eines Wechselladekippers deutlich: w\u00e4hrend der Beh\u00e4lter an Ort und Stelle zum Bef\u00fcllen verbleibt, steht das Transportfahrzeug f\u00fcr weitere Eins\u00e4tze zur Verf\u00fcgung. <br \/>\nDer 1951 lancierte Wechselladekipper ist eine Erfindung der 1919 von Ernst Wirz gegr\u00fcndeten Uetiker Traditionsfirma Ernst Wirz AG und ist wohl das meist bekannte Produkt dieser auf Hydrauliksysteme f\u00fcr den Nutzfahrzeug-, den Schiffs- und den Wasserkraftwerksbau spezialisierten Unternehmung. 2009 widmeten wir ihr die Ausstellung Wirz - Logo in aller Welt. <br \/>\n<em>(Recherche und Text: Adrian K\u00fchni, Uetikon, Illustration: Erwin Ramseier, Uetikon.)<\/em><\/td><td class=\"column-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256afcc85aa.png\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"148\" class=\"alignnone size-full wp-image-22103\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">Uetiker Pfahlbauer oder 5000 Jahre Arbeit in Uetikon.<br \/>\nDie Fundstelle der Uetiker Pfahlbausiedlung liegt zwischen neuer Bootshaab und dem Uetiker Strandbad. Stellenweise liegt die Horgener Kulturschicht obenauf. Es scheinen auch verf\u00fcllte Baggerungen vorzuliegen, durch die Teile der Pfahlbau-Siedlung zerst\u00f6rt wurden. Das bisher gefundene Fundmaterial spricht f\u00fcr Pfyn, Horgen, fr\u00fche Broncezeit und sp\u00e4te Broncezeit. Bei solchen Baggerungen fand Fridolin Kl\u00e4si (damals Chemiker in der CU) zwischen 1915 und 1920 die beiden ausgestellten Steinbeilklingen. Laut ZGB Art.724 gelangen aufgefundene Altert\u00fcmer von erheblichem wissenschaftlichem Wert in das Eigentum des Kantons, in dessen Gebiet sie gefunden worden sind. Margrit Schnyder-Kl\u00e4si hat diese Steinbeilklingen dem Uetiker Museum \u00fcbergeben und - nach Absprache mit der Kantonsarch\u00e4ologie Z\u00fcrich - werden diese jetzt dem Uetiker Museum als Dauerleihgabe zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\nDie Form dieser Steinbeilklingen deutet darauf hin, dass es sich um Werkzeuge aus der Horgener-Kultur, d.h. aus der Zeit um ca. 3000 v.Chr., handelt. Sie sind also ungef\u00e4hr 5000 Jahre alt. Diese Steinbeilklingen waren in h\u00f6lzerne Knieholme oder Geweihartefakte geklemmt und mit Lederriemen befestigt. Sie dienten der Holzbearbeitung, dem Tierschlachten oder der Fellbearbeitung. Nach Auskunft von Markus Graf (Kantonsarch\u00e4ologie Z\u00fcrich) siedelten die ersten Uetiker - auch wenn sie sich damals sicher noch nicht \"Uetiker\" nannten - als J\u00e4ger und Ackerbauern in diesem Bereich des Z\u00fcrichsees (Ackerbau in unserer Gegend ab ca. 5500 v.Chr., erste gefundene D\u00f6rfer ab ca.4300 v.Chr.).<br \/>\n(Recherche und Text: Karl Schneider, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum.)<\/td><td class=\"column-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256afac757c.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"107\" class=\"alignnone size-full wp-image-22102\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">Die chemische Fabrik Uetikon stellte vom Gr\u00fcndungsjahr 1818 an bis 2002 ununterbrochen Schwefels\u00e4ure her, wobei sowohl elementarer Schwefel als auch Pyrit als Rohstoffe zum Einsatz kamen. Auf dem Chemiewerkplatz Uetikon wurde Schwefels\u00e4ure zwischen 1818 und 1986 hergestellt, auf dem Werkplatz Full zwischen 1948 und 2002.<br \/>\nWichtige Schwefelvorkommen (elementarer Schwefel S8) befinden sich auf Sizilien in den Provinzen Agrigento, Palermo und Catania. Der Schwefel wird durch Ausschmelzen aus dem Gestein gewonnen.<br \/>\nPyrit, auch bekannt als Schwefelkies oder als Katzengold, ist eine kristalline Substanz (Eisendisulfid FeS2) und kommt in gr\u00f6sseren Mengen in der Toskana (Italien) vor. Unser Exponat zeigt im Hintergrund einen grossen Pyritkristall, der aus der Toskana stammt. Im Vordergrund ist ein Muster mit gebrochenem und gemahlenem Pyrit zu sehen, wie er in der Produktion von Schwefels\u00e4ure eingesetzt wurde.<br \/>\n(Recherche und Text: Armin Pfenninger, Uetikon, Illustration: Erwin Ramseier, Uetikon.)<\/td><td class=\"column-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256af8dd2ef.png\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"150\" class=\"alignnone size-full wp-image-22101\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">Rechenschieber waren w\u00e4hrend 350 Jahren das wohl meistverbreitete Rechenger\u00e4t. Man rechnet darauf, indem man zwei oder mehr logarithmische Skalen gegeneinander verschiebt; die Zahlenwerte sind auf diesen Skalen als L\u00e4ngen dargestellt, so dass analog und nicht digital gerechnet wird. Die L\u00e4nge dieser Skalen war entscheidend f\u00fcr die Rechengenauigkeit: Je gr\u00f6sser die L\u00e4nge, umso genauer das Rechnen.<br \/>\nAm bekanntesten war die Form des Rechenstabes, meist mit einer Skalenl\u00e4nge von 25 cm. Es gab aber auch Rechenscheiben, deren kreisrunde Skalen meist 30 oder 75 cm massen. Um noch l\u00e4ngere Skalen zu erm\u00f6glichen, wurde die Rechenwalze erfunden, bei der die Skalen, je nach Gr\u00f6sse des Modells, in 20 bis 80 gleiche Teile zerlegt wurden, die dann parallel zueinander rund um eine zylindrischen K\u00f6rper angebracht wurden. Auf einer verschieb- und verdrehbaren Manschette, die \u00fcber den Zylinder gest\u00fclpt wurde, waren die Gegenskalen angeordnet. <br \/>\nDie zahlenm\u00e4ssig wohl bedeutendste Produktion von Rechenwalzen betrieb die Firma LOGA in Z\u00fcrich; ihr Gr\u00fcnder und Besitzer war Heinrich Daemen-Schmid. LOGA stellte Walzen mit Skalenl\u00e4ngen von 1,2 bis 24 m her; die g\u00e4ngigsten Modelle waren die Walzen mit 12 und 15 m. LOGA war kurze Zeit so erfolgreich, dass ein Zweigwerk in Berlin betrieben wurde. Obwohl dort dieselben Modelle wie in der Schweiz gebaut wurden, hat man die schweizerischen Produkte immer ein paar Franken teurer verkauft als die deutschen. <br \/>\nDas 24m-Modell wurde in Z\u00fcrich gebaut. Es war der genaueste Rechenschieber auf dem Weltmarkt, er rechnete auf 5 bis 6 Stellen genau. Trotzdem ist die Nachfrage offenbar bescheiden gewesen, das Modell war wahrscheinlich zu gross, zu unhandlich und zu teuer. Von dieser 24m-Walze sind nur drei Exemplare bekannt. <br \/>\n(Recherche und Text: Adrian K\u00fchni, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum, Quelle: Girbardt W.; Joss H. et al: ohne Titel (Sammlungsverzeichnung), math. Institut Ernst-Moritz-Arndt-Universit\u00e4t, Greifswald (D), 2005.)<\/td><td class=\"column-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256af6dc7bb.png\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"140\" class=\"alignnone size-full wp-image-22100\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">Unter einem H\u00e4chel (dt. Hechel, die; -, -n [urspr. = Haken, Spitze] (Landw.):kammartiges Ger\u00e4t.) versteht man ein kammartiges, aus spitzen Dr\u00e4hten gefertigtes landwirtschaftliches Ger\u00e4t, durch welches Flachs- und Hanffasern zum Reinigen (Hecheln) gezogen werden. Das Wort leitet sich vom selben Wortstamm wie der Haken ab, was auf die zum K\u00e4mmen der Fasern angebrachten Haken hindeutet. <br \/>\nDie Fasern werden nach dem Riffeln, Brechen (mit einer Breche) und dem Schwingen, bei dem bereits zerkleinerte Holzteile von den Fasern getrennt werden, gereinigt und f\u00fcr das Verspinnen vorbereitet. Beim Hecheln werden sie parallelisiert und weiter gereinigt. Die beim Hecheln anfallenden groben Faserreste bezeichnet man als Werg. <br \/>\nDie Hechel wurde auch als Marterinstrument zum Foltern verwendet. Unter anderem soll der heilige Blasius von Sebaste durch die Hechel 316 n. Chr. das Martyrium erlitten haben. Er wird teilweise mit einer Hechel oder einem Eisenkamm dargestellt. <br \/>\n(Recherche und Text: Adrian K\u00fchni, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum, Quellen: F. Schmitthenner: Kurzes Deutsches W\u00f6rterbuch f\u00fcr Etymologie, Synonymik und Orthographie, Verlag von Friedrich Metz, Darmstadt, 1834; G. Holzmann, M. Wangelin: Nat\u00fcrliche und pflanzliche Baustoffe - Rohstoff, Bauphysik, Konstruktion, Vieweg + Teubner, Wiesbaden.)<\/td><td class=\"column-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256aedc70e0.png\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"142\" class=\"alignnone size-full wp-image-22096\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">Die Firma Guhl &amp; Harbeck in Hamburg wurde 1867 von Heinrich August Hermann Guhl und Christian Friedrich Harbeck gegr\u00fcndet. Nach der anf\u00e4nglichen und sehr erfolgreichen Produktion von N\u00e4h- und Schreibmaschinen wurden ab ca. 1896 mit der \"Jupiter\" auch Bleistiftanspitzer, oder genauer gesagt Bleistift-Sch\u00e4rfmaschinen, hergestellt und weltweit exportiert. <br \/>\nUnser Modell Jupiter 1 wurde ab 1910 bis ca. 1928 hergestellt. Der zu sch\u00e4rfende Blei- oder Farbstift wurde mit seinem stumpfen Ende in die auf einer runden Schiene hin und her bewegbare Halterung gespannt. Die Spitze gelangte rechts in eine runde \u00d6ffnung, wo sie von einer rotierenden, einem Turbinenrad \u00e4hnlich sehenden Scheibe gesch\u00e4rft wurde. Die Kraft\u00fcbertragung erfolgte mit Zahnr\u00e4dern. Unter die Sch\u00e4rfscheibe kam der Sp\u00e4nebeh\u00e4lter zu liegen. Dieser allerdings fehlt unserem Exponat. <br \/>\nDie Lackierung war klassisch schwarz, in sehr seltenen F\u00e4llen rot oder dunkelgr\u00fcn. Von diesem Modell sind verschiedene nationale und internationale Beschriftungsvarianten bekannt, z. B. Beschriftungen f\u00fcr den schweizerischen, \u00f6sterreichischen oder englischen Markt. So tr\u00e4gt unser Exponat denn auch auf dem R\u00fccken neben dem Logo des 1845 gegr\u00fcndeten Traditionshauses die Beschriftung \"J. H. WASER, Z\u00dcRICH Fachgesch\u00e4ft f\u00fcr B\u00fcrobedarf\". <br \/>\n(Recherche und Text: Adrian K\u00fchni, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum, Quelle: www.jupiter-spitzmaschinen.de.)<\/td><td class=\"column-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256aebb4378.png\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"105\" class=\"alignnone size-full wp-image-22095\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">Analysenwaagen kamen in jedem chemischen Labor zum Einsatz und wurden zum Einwiegen von kleinen Substanzmengen verwendet, die zur quantitativen Analyse gelangten. H\u00e4ufig ging es darum, die Zusammensetzung oder den genauen Gehalt einer Probe zu bestimmen.<br \/>\nBis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die Analysenwaagen als Balkenwaagen gebaut. Auf eine der Waagschalen kam die Substanzprobe, auf die andere wurden Gewichte aufgelegt, bis der Balken im Gleichgewicht war.Um Messfehler zu verhindern, musste die Waage genau horizontal aufgestellt, die Schwingungen des Raums mit einer schweren Bodenplatte reduziert und der Luftzug durch Schiebefenster an der Waage ausgeschlossen werden.<br \/>\nDie Chemische Fabrik Uetikon kaufte diese in G\u00f6ttingen hergestellte Sartorius-Analysenwaage 1940. Die Balkenwaage mit einer Schwingungsd\u00e4mpfung erm\u00f6glichte ein schnelleres Einwiegen der Chemikalien. Erstmals waren die Bruchgramme (10 mg bis 500 mg) als Ringgewichte auf der rechten Seite aufgeh\u00e4ngt und konnten mit einem Drehknopf aufgelegt werden. Die W\u00e4gegenauigkeit dieser Waage betrug 1 mg.<br \/>\n(Recherche und Text: Dr. Armin Pfenninger, Uetikon, Illustration: Uetiker Museum.)<\/td><td class=\"column-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/64256af4a4978.png\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"268\" class=\"alignnone size-full wp-image-22099\" \/><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"class_list":["post-21035","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/21035","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21035"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/21035\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22210,"href":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/21035\/revisions\/22210"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.uetikermuseum.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21035"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}